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692 Alarmierungen für den Rettungsdienst und 79 Einsätze für die Feuerwehr Dresden

Notarzteinsätze, Krankentransporte, Rettungshubschrauber sowie Brandeinsätze und Hilfeleistungen bei der Sturmlage

Von Herold-Team
FW Dresden: Informationen zum Einsatzgeschehen von Feuerwehr und Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden vom 31. Juli bis 02.August 2026
© Roland Halkasch Brandbekämpfung über Drehleiter an Balkonseite© Abo Presseportal.de

Einsatzzahlen von Rettungsdienst und Feuerwehr

Der Rettungsdienst der Landeshauptstadt Dresden ist am vergangenen Wochenende insgesamt 692-mal alarmiert worden. In 191 Fällen war der Einsatz eines Notarztes erforderlich. Zudem wurden 237 qualifizierte Krankentransporte durchgeführt. Der Rettungshubschrauber kam im Leitstellenbereich 13-mal zum Einsatz.

Die Feuerwehr Dresden verzeichnete im Berichtszeitraum insgesamt 79 Einsätze. Darunter waren 14 Brandeinsätze, zwölf Alarmierungen durch automatische Brandmeldeanlagen und 53 Hilfeleistungseinsätze.

Nachtrag zur Sturmlage in der Sächsischen Schweiz

Im Zusammenhang mit der Sturmlage in der Sächsischen Schweiz im Bereich Rathen erhöhte die Integrierte Regionalleitstelle Dresden am Freitag, 31. Juli 2026, ihre Personalstärke. Grund dafür waren das deutlich gestiegene Einsatzaufkommen und die Vielzahl eingehender Notrufe.

Insgesamt unterstützten sieben zusätzliche Mitarbeitende den Leitstellenbetrieb, um die Bewältigung des Großeinsatzes sicherzustellen. Die personelle Verstärkung wurde unter anderem durch Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Albertstadt und Altstadt gewährleistet.

Wohnungsbrand in Johannstadt

In der Nacht zum 2. August 2026 ist die Feuerwehr Dresden zu einem Wohnungsbrand in einem dreigeschossigen Mehrfamilienhaus an der Maria-Cebotari-Straße in Johannstadt ausgerückt. Der Einsatz dauerte von 0.41 Uhr bis 5.57 Uhr.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss. Zudem war Feuerschein im Bereich des Balkons sichtbar. Weil zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Menschen in der Wohnung befanden, wurde ein weiterer Löschzug nachalarmiert.

Nach dem gewaltsamen Öffnen der Wohnungstür gingen zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in die Wohnung vor. Zeitgleich verhinderten Einsatzkräfte über eine Drehleiter einen Flammenübergriff auf den darüberliegenden Balkon und kontrollierten den Dachbereich.

Die Wohnung wurde mehrfach abgesucht. Personen wurden nicht gefunden. Das Feuer konnte zügig gelöscht werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses hatten das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Sie blieben unverletzt und wurden während des Einsatzes betreut. Dafür stellten die Dresdner Verkehrsbetriebe einen Bus zur Verfügung.

Nach Abschluss der Löscharbeiten kontrollierten Einsatzkräfte die angrenzenden Wohnungen sowie den Dachboden auf Schadstoffe. Nach Belüftungsmaßnahmen verliefen alle Kontrollmessungen ohne Feststellungen. Die betroffene Wohnung ist aufgrund der Brandschäden derzeit unbewohnbar.

Die Polizei übernahm die Einsatzstelle und ermittelt zur Brandursache. Eine Nachkontrolle auf mögliche Glutnester in den frühen Morgenstunden verlief ohne Feststellungen.

Vor Ort waren insgesamt 40 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Striesen, Übigau und Altstadt, der B-Dienst, der U-Dienst sowie die Rettungswache Johannstadt im Einsatz.

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