Doppelte Feuerwehreinsätze in Dresden bewältigt
Brand einer Baumaschine auf der Collmberghalde und Fehlalarm im Einkaufszentrum Peschelstraße – schnelle Hilfe trotz schwieriger Bedingungen
Am 31. Juli 2025 kam es in Dresden gleich zu zwei bedeutenden Einsätzen für die Feuerwehr. Sowohl auf der Collmberghalde in Coschütz als auch im Bereich des Einkaufszentrums in Kaditz waren Feuerwehreinheiten gefordert. Trotz der Herausforderungen, die beide Einsatzorte boten, konnten die Einsatzkräfte jeweils schnell und effektiv reagieren.
Brand einer Baumaschine auf der Collmberghalde
Gegen 08:09 Uhr wurden 18 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Löbtau und Altstadt zu einem Brand auf die Collmberghalde gerufen. Dort brannte eine sogenannte Schaffußwalze. Die Anfahrt erwies sich als schwierig, da das Gelände nicht befestigt war, was die Einsatzzeit verlängerte.
Der Fahrzeugführer der Baumaschine konnte das Arbeitsgerät rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt. Ein Rettungsdiensteinsatz war somit nicht notwendig. Die Feuerwehr begann sofort mit der Brandbekämpfung: Ein Trupp unter Atemschutz setzte ein Strahlrohr ein und mischte dem Löschwasser zusätzlich Schaummittel bei, um die Wirkung zu erhöhen. Da im Einsatzgebiet keine Löschwasserversorgung vorhanden war, musste ein Tanklöschfahrzeug der Stadtteilfeuerwehr Gompitz nachgefordert werden.
Um Glutnester sicher auszuschließen, erfolgte eine Kontrolle mittels Wärmebildkamera. Es wurde keine weitere Wärmeentwicklung festgestellt.
Besondere Sicherheitsmaßnahmen beim Einsatz
Da sich das Einsatzgebiet auf einer ehemaligen Abraumhalde der Wismut befindet, mussten zusätzliche Vorkehrungen getroffen werden. Die Mitarbeitenden trugen Dosimeter zur Messung möglicher radioaktiver Strahlung. Ein hinzugezogener Strahlenschutzsachverständiger bestätigte jedoch eine sehr geringe Strahlenbelastung am Einsatzort. Die Feuerwehrkräfte reinigten ihre persönliche Schutzausrüstung (Dekontamination) nach Abschluss der Arbeiten.
Brandalarm im Einkaufszentrum an der Peschelstraße
Nur wenig später, zwischen 09:55 Uhr und 11:30 Uhr, wurde die Feuerwehr zum Einkaufszentrum an der Peschelstraße gerufen. Die Brandmeldeanlage hatte ausgelöst, nachdem Rauchmelder im Lagerraum im Obergeschoss Rauch detektierten. Dies führte zur automatischen Alarmierung der Einsatzkräfte.
Vor Ort wurde in zwei betroffenen Räumen ein leichter, beißender Geruch festgestellt. Die betroffenen Bereiche wurden sofort evakuiert und die Lüftungsanlage vorsichtshalber abgeschaltet. Zeitgleich setzte die Feuerwehr auf natürliche Belüftung, wodurch Rauch- und Geruchsbelastung rasch abnahmen.
Zusammen mit Technikern des Hauses versuchten die Einsatzkräfte, die Ursache zu finden. Nach aktuellem Stand wird von einem technischen Defekt innerhalb einer Anlage ausgegangen. Eine konkrete Gefahrenlage bestand nicht. Die Einsatzstelle wurde an die Haustechnik übergeben, die die Ursachensuche nun fortsetzt. Der Verkaufsbetrieb im Elbepark war zu keiner Zeit beeinträchtigt.
Bei diesem Einsatz waren insgesamt 40 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau und Albertstadt, der Bereichsdienst (B-Dienst) sowie der Umweltschutzdienst der Feuerwehr beteiligt.
Organisation und Nachbereitung
Beide Einsätze zeigen die Bedeutung effektiver Zusammenarbeit und auf die jeweilige Situation abgestimmter Maßnahmen der Feuerwehr. Die zügige Evakuierung, gezielte Brandbekämpfung und umfassenden Kontrollen vor Ort trugen dazu bei, Personen zu schützen und Sachschäden zu begrenzen. Nicht zuletzt wurden zusätzliche Schutzmaßnahmen wie Dosimeter und Dekontamination vorbildlich umgesetzt.
Die Einsätze unterstreichen die Professionalität der Dresdner Feuerwehr und verdeutlichen, wie wichtig koordinierte Abläufe und technische Ausrüstung für die Sicherheit der Bevölkerung sind. Für Rückfragen steht die Pressestelle Dresden bereit.
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