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Gefahrgut-Brand auf A4: Sattelauflieger in Flammen

Feuerwehr löscht Säureabfall-Brand bei Dresden – A4 bleibt gesperrt

Von Blaulichtreport
Gefahrgut-Brand auf A4: Sattelauflieger in Flammen
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am Nachmittag des 8. April 2025 kam es auf der Bundesautobahn 4, rund 500 Meter vor der Raststätte Dresdner Tor in Fahrtrichtung Erfurt, zu einem Großeinsatz der Feuerwehr Dresden. Der Auslöser war ein Brand an der Zugmaschine eines Sattelaufliegers, der mit etwa 20 Tonnen kupferhaltiger Säureabfälle beladen war.

Schwieriger Einsatz inmitten dichten Verkehrs

Die Anfahrt der Einsatzkräfte gestaltete sich aufgrund einer laufenden Baustelle sowie dichter Verkehrslage schwierig. Trotz dieser Herausforderungen konnten die Einheiten die Lage rasch unter Kontrolle bringen: Bereits beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Zugmaschine in Vollbrand. Ein sofort eingeleiteter, umfassender Löschangriff verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf den Gefahrgut-Tankauflieger.

Das schnelle Eingreifen und die Verfügbarkeit von ausreichend Löschmitteln und Spezialtechnik waren entscheidend für den Einsatzerfolg. Weitere Kräfte wurden umgehend nachalarmiert, um die Lage abzusichern.

Gefahrgut: Säureabfälle und auslaufender Diesel

Im LKW-Tank befanden sich rund 20 Tonnen kupferhaltige Säureabfälle. Einheiten der ABC-Spezialisten sowie die Feuerwachen Löbtau und die Freiwillige Feuerwehr Wilsdruff unterstützen die Maßnahmen zur Gefahrenabwehr. Durch die Beschädigung des Dieseltanks trat zusätzlich eine größere Menge Kraftstoff aus.

Der ausgetretene Diesel wird mithilfe von Spezialgeräten sicher umgepumpt. Parallel dazu wird der Tankauflieger auf eventuelle Schäden sowie mögliche Leckagen gefährlicher Stoffe überprüft. Bislang sind keine Verletzten zu beklagen.

Beteiligte Einsatzkräfte und aktuelle Lage

  • Feuerwachen Brabschütz, Gompitz, Klotzsche
  • Feuerwache Löbtau
  • Freiwillige Feuerwehr Wilsdruff
  • Stadtteilfeuerwehren Ockerwitz und Mobschatz (Vertretung der Feuer- und Rettungswache Übigau)
  • ABC-Spezialisten
  • Zwei Rettungswagen
  • Insgesamt sind etwa 50 Einsatzkräfte im Einsatz. Aufgrund des Zwischenfalls und des erhöhten Einsatzaufkommens im gesamten Stadtgebiet sind derzeit alle Feuerwachen der Berufsfeuerwehr gebunden. Zur Sicherstellung des Grundschutzes in Dresden wurden die Stadtteilfeuerwehren Ockerwitz und Mobschatz alarmiert, um die Feuer- und Rettungswache Übigau zu besetzen.

    Verkehrsmaßnahmen und Verhalten der Bevölkerung

    Die A4 ist weiterhin in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren und eine Rettungsgasse für nachrückende Einsatzkräfte zu bilden.

    Aktuelle Einschätzung

    Durch das professionelle und koordinierte Vorgehen aller beteiligten Kräfte konnte ein größerer Schaden bislang verhindert werden. Der Einsatz dauert weiter an, die Nacharbeiten und Überprüfungen am Gefahrgut-Tank sind im Gange.

    Weitere Informationen liegen zur Stunde nicht vor. Die Feuerwehr Dresden bittet die Bevölkerung um Geduld und Verständnis für die anhaltenden Verkehrsbeeinträchtigungen.

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