Wohnmobil und Wohnanhänger in Dresden-Strehlen in Flammen
Nachtbrand auf Parkplatz am Heinz-Lohmar-Weg löst Großeinsatz aus – niemand verletzt, Polizei ermittelt

In Dresden hat in der Nacht zum 14. Mai 2026 ein Brand mehrerer Fahrzeuge auf einem Parkplatz im Bereich des Heinz-Lohmar-Wegs in Strehlen einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Nach Angaben der Feuerwehr kamen dabei keine Personen zu Schaden.
Brand in der Nacht unweit des Otto-Dix-Centers
Der Einsatz begann um 01:19 Uhr und dauerte bis 05:30 Uhr. Aus bislang noch nicht ermittelter Ursache kam es unweit des Otto-Dix-Centers zum Brand mehrerer Fahrzeuge. Über den Notruf 112 ging zunächst ein Hinweis auf Feuerschein bei der Integrierten Regionalleitstelle ein. Kurz darauf meldeten weitere Anrufende ebenfalls einen Brand. Daraufhin wurde die Alarmstufe zeitnah erhöht.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, standen bereits ein Wohnanhänger und ein Wohnmobil in Vollbrand. Nach Angaben der Feuerwehr drohten die Flammen auf weitere abgestellte Fahrzeuge überzugreifen. Die Lage war damit von Beginn an dynamisch und erforderte ein rasches Eingreifen.
Feuerwehr setzt Wasser und Löschschaum ein
Zur Brandbekämpfung gingen die Einsatzkräfte unter Atemschutz mit zwei Strahlrohren vor und setzten Wasser sowie Löschschaum ein. Durch die enorme Hitzeentwicklung wurden neben einer Laterne auch weitere Fahrzeuge beschädigt. Parallel dazu kontrollierten die Feuerwehrleute den betroffenen Bereich auf möglicherweise gefährdete Personen. Dabei wurden keine Personen festgestellt.
Damit konzentrierte sich der Einsatz nicht nur auf das Löschen selbst, sondern auch auf die Absicherung der Umgebung. Der Schutz angrenzender Fahrzeuge und die Kontrolle des Parkplatzes gehörten ebenso zu den Maßnahmen wie die direkte Brandbekämpfung.
Auslaufender Kraftstoff erschwert die Arbeiten
Erschwerend kam hinzu, dass aus dem Wohnmobil Kraftstoff austrat und sich auf dem Parkplatz verteilte. Die ausgelaufenen Betriebsstoffe wurden zunächst mit Ölbindemittel aufgenommen. Für die anschließend notwendige fachgerechte Beseitigung der großflächigen Verunreinigung wurde ein Gerätewagen Öl nachgefordert.
Die zusätzlichen Maßnahmen machten deutlich, dass der Einsatz über das reine Löschen hinausging. Neben dem Brandereignis musste auch die Verunreinigung der Fläche kontrolliert und abgesichert werden.
Polizei ermittelt zur Brandursache
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Einsatzstelle ausgerückt waren insgesamt 22 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Altstadt, Löbtau und Übigau sowie des U-Dienstes.
Nach aktuellem Stand bleibt damit offen, was den Brand ausgelöst hat. Fest steht jedoch, dass die Feuerwehr die Lage in der Nacht unter Kontrolle brachte und eine Ausbreitung auf weitere Fahrzeuge verhindern konnte.
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