Großeinsatz an Schulzentrum in Dresden
Mehrere Personen klagen über Unwohlsein und Atemwegsreizungen – drei kommen ins Krankenhaus
In Dresden-Johannstadt ist es am 9. April 2026 seit 13:15 Uhr zu einem größeren Einsatz an einem Schulzentrum an der Gerokstraße 20 gekommen. Auslöser waren mehrere Personen, die über Unwohlsein, Atemwegsreizungen und Erbrechen klagten. Die Feuerwehr Dresden rückte daraufhin mittags aus.
Erste Maßnahmen vor Ort
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren Teile des Gebäudes bereits geräumt. Die betroffenen Personen wurden im Außenbereich vom Rettungsdienst medizinisch gesichtet. Insgesamt wurden 15 Personen untersucht. Drei von ihnen mussten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser transportiert werden.
Parallel dazu gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vor, um die Ursache zu ermitteln. Dabei kamen spezielle Messgeräte zum Einsatz. Weitere im Gebäude befindliche Personen wurden ins Freie gebracht.
Ursachensuche dauert an
Die Erkundungs- und Messmaßnahmen gestalten sich aufgrund des groß und weit verzweigten Gebäudekomplexes aufwendig und laufen weiterhin. Bislang konnten keine Auffälligkeiten festgestellt werden. Eine abschließende Ursache für die gesundheitlichen Beschwerden lässt sich derzeit nicht benennen.
Nach Angaben der Feuerwehr besteht der Gefahrenbereich derzeit nicht mehr.
Großeinsatz mit zahlreichen Kräften
An dem Einsatz sind rund 90 Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Stadtteilfeuerwehren sowie des Rettungsdienstes beteiligt. Die Kräfte werden gegenwärtig reduziert. Mit einem Einsatzende wird innerhalb der nächsten Stunde gerechnet.
Verkehrssituation in Johannstadt
Die Gerokstraße ist für die Dauer der Einsatzmaßnahmen voll gesperrt. Auch in umliegenden Straßen kommt es zu Verkehrsbehinderungen, da dort Bereitstellungsräume für die Einsatzfahrzeuge eingerichtet wurden.
Hinweis an die Bevölkerung
Die Feuerwehr bittet darum, den Bereich weiträumig zu meiden und den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen.
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