Wohnungsbrand in Dresden-Pieschen
15 Menschen medizinisch gesichtet – drei mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung im Krankenhaus

In Dresden ist es in der Nacht zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus gekommen. Der Einsatz ereignete sich in der Osterbergstraße im Stadtteil Pieschen. Nach Angaben der Feuerwehr war zunächst unklar, wie sich die Lage in dem Gebäude entwickelt hatte. Mehrere Bewohnerinnen und Bewohner befanden sich beim Eintreffen der ersten Kräfte bereits außerhalb des Hauses.
Brand in der zweiten Etage
Aus noch ermittelnder Ursache brach das Feuer in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss aus. Von der Frontseite des Gebäudes war weißer Rauch aus den Fenstern sichtbar. Ein Mieter hatte nach eigener Aussage bereits erste Löschmaßnahmen mit einem Handfeuerlöscher eingeleitet, bevor die Feuerwehr die Einsatzstelle erreichte.
Weil weitere Personen noch im Haus vermutet wurden, ging unverzüglich ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Parallel dazu wurden zusätzliche Bewohnerinnen und Bewohner gerettet und an den Rettungsdienst übergeben.
Medizinische Versorgung und Nachsorge
Insgesamt wurden 15 Personen medizinisch gesichtet. Drei von ihnen wurden mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus transportiert. Nach Abschluss der Maßnahmen konnten alle übrigen Personen, die nicht in einem Krankenhaus vorgestellt werden mussten, in ihre Wohnungen zurückkehren.
Zur weiteren Absicherung führten die Einsatzkräfte umfangreiche Lüftungs- und Messarbeiten durch. Damit sollte die Lage im Gebäude kontrolliert und eine sichere Rückkehr ermöglicht werden.
Großer Einsatz vor Ort
Im Einsatz waren etwa 45 Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie des Rettungsdienstes. Der Einsatz dauerte von 23:14 Uhr bis 01:27 Uhr.
Die Ursache des Brandes ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.
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