Verletzte Bewohnerin bei Küchenbrand im Wohnhochhaus

Küchenbrand im Wohnhochhaus an der Sarasaniestraße: 73-Jährige verletzt, Wohnung im 7. Stock unbewohnbar. Feuerwehr im Einsatz, Brandursache wird ermittelt.

Von Herold Team1 Min. Lesezeit

Bei einem Küchenbrand in einem Wohnhochhaus an der Sarasaniestraße ist am Donnerstagabend eine Bewohnerin verletzt worden. Ihre Wohnung im siebten Obergeschoss ist nach dem Brand derzeit nicht mehr bewohnbar.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, war von der Straßenseite zunächst weder Rauch noch Feuerschein erkennbar. Die 73 Jahre alte Bewohnerin der betroffenen Wohnung hatte diese bereits verlassen und befand sich im Flur des Gebäudes. Die Feuerwehr leitete daraufhin umgehend die Brandbekämpfung ein.

Einsatz in der Wohnung und im Gebäude

Ein Trupp ging unter Atemschutz mit einem Strahlrohr in die Wohnung vor. Für die Löschwasserversorgung nutzten die Einsatzkräfte die Trockensteigleitung des Gebäudes. In der Küche brannte eine Küchenzeile.

Parallel kontrollierten weitere Kräfte den Treppenraum sowie die angrenzenden und über der Brandwohnung liegenden Wohnungen auf eine mögliche Rauchausbreitung. In einer Wohnung im achten Obergeschoss wurde eine Verrauchung festgestellt. Diese Räume wurden mit einem Lüfter entraucht. Die übrigen kontrollierten Wohnungen waren rauchfrei.

Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner

Gemeinsam mit der Polizei wurden die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauseingangs während des Einsatzes vorübergehend an einer Sammelstelle betreut. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten sie mit Ausnahme der Bewohnerin der Brandwohnung in ihre Wohnungen zurückkehren. Sie wurden darauf hingewiesen, die Räume wegen möglicher Geruchsbelästigungen weiterhin gut zu lüften.

Die Bewohnerin der Brandwohnung wurde durch den Rettungsdienst untersucht und anschließend zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlung der Brandursache ist Gegenstand der polizeilichen Untersuchungen.

Im Einsatz waren 40 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt, Übigau und Altstadt, der Rettungswache Neustadt sowie der U-Dienst und der B-Dienst.

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