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Vier Entenküken in Dresden aus Rohr gerettet

Feuerwehr befreit Tiere in der Johannstadt und setzt sie mit der Entenmutter an der Elbe wieder frei – am Abend folgt ein weiterer Vogeleinsatz.

Von Redaktion
Vier Entenküken in Dresden aus Rohr gerettet
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Die Feuerwehr Dresden ist am 9. Mai 2026 zu einer Tierrettung in die Elsasser Straße in der Johannstadt ausgerückt. Dort waren mehrere Entenküken in einem Regenwasserfallrohr eingeschlossen. Auch ein weiterer Einsatz am Abend führte die Feuerwehr zu einer Tierrettung in Dresden.

Entenküken in Regenwasserfallrohr eingeschlossen

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren die Tiere in etwa einem Meter Tiefe bereits hörbar und sichtbar. Die Rettung war nur möglich, weil im Innenhof der Tiefgarage des Gebäudes der Sicherheitsdienst geöffnet wurde und so der Zugang zum darunterliegenden Bereich geschaffen werden konnte.

Nach dem Lösen einiger Rohrschellen konnte das Rohr beschädigungsfrei geöffnet werden. Auf diese Weise wurden alle vier Entenküken sicher gerettet.

Begleitung zur Elbwiese

Da die unmittelbare Umgebung für die Entenfamilie ungeeignet erschien, begleiteten die Einsatzkräfte die Tiere anschließend zur Elbwiese. Dort wurden die Küken in einer Transportkiste gesichert, während die Entenmutter den Weg entlang der Elsasser Straße, über den Sachsenplatz bis zum Käthe-Kollwitz-Ufer begleitete.

An der Elbe konnten die Tiere schließlich wohlbehalten freigelassen werden und schwammen gemeinsam elbaufwärts davon.

Kein Sachschaden entstanden

Das Abwasserrohr wurde im Anschluss ordnungsgemäß verschlossen. Laut Mitteilung entstand kein Sachschaden.

Weiterer Tierrettungseinsatz am Abend

Im Einsatz waren Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr Dresden - Altstadt. Außerdem wurden um 21:10 Uhr sechs Kräfte der Feuer- und Rettungswache Albertstadt zu einer weiteren Tierrettung auf der Bärwalder Straße alarmiert.

Dort war ein Vogel in einen Gully geraten und konnte sich nicht selbstständig befreien. Mit einem Schachthaken öffneten die Einsatzkräfte den Schacht. Da der Vogel trotz der Öffnung nicht eigenständig herausflog, stieg eine Einsatzkraft in den Schacht hinab und rettete das unverletzte Tier.

Der Vogel konnte anschließend wieder in die Freiheit entlassen werden.

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