Gedenken an die Opfer der Bombardierung in Freiberg

In Freiberg wird am 7. Oktober an die Bombardierung 1944 gedacht: Andacht, Bericht eines Überlebenden und stilles Gedenken am Donatsfriedhof.

Von Redaktion Freiberg1 Min. Lesezeit

Am Mittwoch, 7. Oktober, wird in Freiberg auf vielfältige Weise der Opfer der Bombardierung der Freiberger Innenstadt im Jahr 1944 gedacht.

Superintendantin Hiltrud Anacker und die Stadt Freiberg laden um 12.30 Uhr in die Jakobikirche zu einer Andacht mit Musik, Gebet und Segen ein. Zudem wird Rainer Frommann, ein Überlebender des Bombenangriffs, von seinem Besuch in Coventry und der dortigen Friedensarbeit berichten.

Anschließend versammeln sich Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter der Stadt an der Grab- und Gedenkstätte auf dem Donatsfriedhof, wo die meisten der 172 Todesopfer beigesetzt wurden. Dort beginnt ab 13 Uhr ein stilles Gedenken. Schülerinnen und Schüler der Oberschule „Clara Zetkin“ gestalten die Veranstaltung mit Texten, Liedern und Friedensgedanken.

Die Freiberger Innenstadt war damals von amerikanischen Bombern angegriffen worden. Dabei starben 172 Menschen, darunter 133 Frauen und Kinder. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt oder zerstört, mehr als 1.500 Menschen wurden obdachlos.

Weitere Informationen stellt die Stadt unter www.freiberg.de/gedenken bereit.

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