Große Sanierung in Altlindenau startet

Leipzig saniert ab 15. September Erich-Köhn- und Capastraße in Altlindenau mit neuen Gehwegen und 500.000 Euro Investitionen.

Von Redaktion Leipzig2 Min. Lesezeit
Große Sanierung in Altlindenau startet

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Das Mobilitäts- und Tiefbauamt der Stadt Leipzig startet in der Woche ab Montag, dem 15. September, mit umfassenden Sanierungsarbeiten auf der Erich-Köhn- und Capastraße im Stadtteil Altlindenau. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit langfristig zu gewährleisten und die Straßenkonstruktion zu erhalten.

Sanierungsarbeiten im Überblick

Die Fahrbahndecke beider Straßen wird auf einer Länge von über 350 Metern erneuert. Dies umfasst das Abtragen des verschlissenen Asphalts sowie das Aufbringen einer neuen, tragfähigen Deckschicht. Für die Maßnahme werden insgesamt rund 500.000 Euro investiert. Der Bau beginnt an der Einmündung zur Angerstraße und erfolgt in zwei Abschnitten bis Ende November.

  • Vollsperrungen: Beide Straßen müssen während der jeweiligen Bauabschnitte vollständig gesperrt werden.
  • Abschnittsweises Vorgehen: Die Sanierung erfolgt zunächst vom Einmündungsbereich bis etwa 100 Meter in die Capastraße, anschließend im Abschnitt zwischen Angerstraße und Luppebrücke.
  • Info an Anlieger: Betroffene Anwohner werden gesondert über die Zufahrtsmöglichkeiten informiert.
  • Verbesserung für Fußgänger und Radfahrer

    Mit den Bauarbeiten wird auch die Infrastruktur für Fußgänger gestärkt. Östlich der Brücke über die Kleine Luppe, an der Südseite der Erich-Köhn- sowie an der Westseite der Capastraße, entsteht ein neuer 2,5 Meter breiter Gehweg. Grünflächen an den Straßen erhalten Versickerungsmulden, die den Abfluss von Regenwasser verbessern. Zudem wird die Fahrbahnbreite in einigen Bereichen geringfügig angepasst.

    Verkehrseinschränkungen während der Bauzeit

    Im Zuge der Bauarbeiten kommt es zu Sperrungen wichtiger Verbindungen für Fußgänger und Radfahrer, unter anderem vom Cottaweg sowie an der Kreuzung Erich-Köhn-Straße/Angerstraße. Umleitungen werden eingerichtet und ausgeschildert. Die Umgehung ist über die Jahnallee möglich.

    Weitere Maßnahmen und Hintergründe

    Ein grundhafter Ausbau der Straßen ist angesichts der aktuellen Haushaltslage nicht möglich, weshalb der Fokus auf einer Instandsetzung liegt. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die Einrichtung einer Tempo-30-Zone erfolgen. Die Maßnahmen stehen auch im Zusammenhang mit der neuen Geschäftsstelle des Fußballvereins RB Leipzig, die künftig von den verbesserten Verkehrswegen profitiert.

    Ansprechpartner und Kontakt

    Mobilitäts- und Tiefbauamt, Stadt Leipzig: Referat Kommunikation

    Weitere Informationen zu den laufenden Arbeiten und möglichen Einschränkungen werden regelmäßig bereitgestellt. Betroffene Anwohner sowie alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Hinweise und Umleitungen zu beachten, um einen reibungslosen Ablauf der Sanierung zu gewährleisten.

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