Jugend im Leipziger Norden gestaltet mit
Neue analoge und digitale Beteiligungsformate sammeln Meinungen für bessere Angebote bis November 2025
Das Streetworkteam Nord des Sachgebiets Straßensozialarbeit der Stadt Leipzig hat neue Projekte gestartet, um die Bedarfe und Wünsche junger Menschen im Leipziger Norden gezielt zu erfassen. Über innovative Beteiligungsformate werden Jugendliche und junge Erwachsene dazu eingeladen, ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten und Kritik zu äußern.
Beteiligung über analoge und digitale Kanäle
Seit Anfang Mai 2025 ist das analoge Medium „Sag’s mal“ im Einsatz – eine Feedback-Box, die durch verschiedene Einrichtungen der Jugendhilfe, Schulen und Sportvereine im Leipziger Norden wandert. Junge Menschen können hier auf vier Themenkarten ihre Meinung zum Wohnen, Leben und Verweilen in ihrem Stadtteil äußern. Das Ziel: Ein ehrliches Meinungsbild zu den Lebensbedingungen vor Ort und deren Herausforderungen zu erhalten.
Wer wissen möchte, in welcher Einrichtung die Box als nächstes zu finden ist, kann sich direkt beim Streetworkteam erkundigen:
Digitale Befragung per DIPAS
Als modernes Pendant ergänzt das Digitale Partizipationssystem (DIPAS) die analoge Box. Das Online-Tool, eine Kooperation mit dem Referat Digitale Stadt und dem GeoDatenService, startet heute und bietet eine digitale Plattform für die Mitbestimmung der Jugend. Unter dem folgenden Link können Jugendliche und junge Erwachsene des Leipziger Nordens ihre Meinung in fünf Themenbereichen einbringen:
DIPAS – 'Jung im Norden' Beteiligunghttps://jung-im-norden-beteiligung.leipzig.de/
Die Teilnahme ist bis Ende November 2025 möglich. Die gesammelten Rückmeldungen fließen unmittelbar in die Weiterentwicklung der Angebote für junge Menschen ein.
Wertschätzung für die Perspektiven der Jugend
Der Leiter des Amtes für Jugend und Familie betont die Bedeutung der Beteiligung: „Wir befragen gezielt Jugendliche und junge Volljährige aus dem Leipziger Norden zu fünf Themenbereichen. Ihre Rückmeldungen sind uns besonders wichtig, um unsere Angebote passgenau weiterzuentwickeln – denn niemand weiß besser, was gebraucht wird, als die jungen Menschen selbst.“
Bereits in den vergangenen Wochen konnten dank der „Sag’s mal“-Box zahlreiche Rückmeldungen gesammelt werden. Die Streetworkerinnen und Streetworker blicken gespannt auf die weiteren Meinungen, die in den kommenden Monaten aus beiden Beteiligungsformaten eingehen werden.
Weitere Kontaktmöglichkeiten und Hintergrund
Für allgemeine Medienanfragen steht das Amt für Jugend und Familie, Abteilung Jugendhilfe, als Ansprechpartner zur Verfügung. Ein Kontakt ist per E-Mail oder telefonisch möglich:
Die Initiativen werden durch das Dezernat Schule, Demokratie, das Amt für Jugend und Familie sowie das Referat Kommunikation der Stadt Leipzig begleitet.
Mit diesen Beteiligungsverfahren möchte die Stadt Leipzig ein deutliches Zeichen für mehr Mitsprache und Transparenz in der Jugendarbeit setzen. In den kommenden Monaten bleibt abzuwarten, welche Themen die jungen Menschen im Leipziger Norden am meisten bewegen.
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