Leipzig kämpft gegen K.o.-Mittel im Nachtleben
Podiumsgespräch am 25. November beleuchtet Risiken, Schutzmaßnahmen und neue Gesetze
Die Stadt Leipzig setzt am 25. November ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen: Mit einem Podiumsgespräch in der Volkshochschule rückt sie das Thema K.o.-Mittel und Schutzmaßnahmen in den Fokus der öffentlichen Debatte. Die Veranstaltung ist Teil der Aktivitäten rund um den „Internationalen Tag zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen“.
Podiumsgespräch: Experten beleuchten die Risiken von K.o.-Mitteln
Den Diskussionsabend, der um 17 Uhr in der Volkshochschule Leipzig, Löhrstraße 3-7, beginnt, moderiert die Kommunale Gleichstellungsbeauftragte. Im Zentrum stehen Risiken und Folgen von K.o.-Mitteln sowie konkrete Handlungsempfehlungen für Betroffene und Verantwortliche.
Zu den Gästen auf dem Podium gehören die Rechtsmedizinerin Dr. Ulrike Böhm (Bellis e.V.) und Janina Bittner, Abteilungsleiterin im Amt für Jugend und Familie. Auch Vertreterinnen der Jurisprudenz und Personen aus der Leipziger Nachtkultur bringen ihre Perspektiven ein. Im Anschluss an die Diskussion erhalten Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, ihre Fragen direkt an die Fachleute zu richten.
K.o.-Mittel – Risiken, Schutz und Politik
K.o.-Mittel, oft unbemerkt in Getränke gemischt, gefährden insbesondere Frauen im Nachtleben. Die Veranstaltung widmet sich zentralen Fragen: Was ist bei einem Verdacht zu tun? Welche rechtlichen Aspekte müssen Betroffene bedenken? Und wie können Politik und Verwaltung den Schutz potenziell gefährdeter Personen verbessern?
Besonders im Fokus steht das sogenannte „Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz“, welches Mitte des Jahres vom Bundesgesundheitsministerium eingeführt wurde. Es zielt darauf ab, den Zugang zu K.o.-Tropfen besonders für Kinder und Jugendliche zu erschweren. Die Diskussion sucht Antworten darauf, ob diese gesetzlichen Maßnahmen ausreichen oder weitergehender Schutz notwendig ist.
Lösungsansätze im Dialog
Im Dialog mit Expertinnen und Experten aus Nachtkultur, Beratungseinrichtungen, Jugendhilfe, Gesundheitswesen und Ermittlungsbehörden werden gemeinsam wirksame Ansätze gegen die Gefahren von K.o.-Mittel entwickelt. Die Veranstaltung versteht sich als Impulsgeber für Prävention und Aufklärung.
Teilnahme und Anmeldung
Wer sich für das Thema interessiert oder selbst betroffen ist, kann an der Veranstaltung teilnehmen. Sie findet am 25. November ab 17 Uhr in der Volkshochschule, Löhrstraße 3-7, in Leipzig statt. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Anmeldung & Detailshttp://www.vhs-leipzig.de
Veranstalter
Die Leipziger Initiative setzt ein klares Signal: Dialog, Prävention und rechtliche Aufklärung gehen Hand in Hand, damit Feiern ohne Folgen möglich wird.
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