Leipzig macht Schulwege sicherer
286.000 Euro für neue Haltestellen, Gehwege und Tempo-30-Zonen an wichtigen Schulwegen
Die Schulwegsicherheit bleibt für die Stadt Leipzig ein zentrales Anliegen: Im Jahr 2025 wurden gezielt 286.000 Euro in kleinere Maßnahmen zur Verbesserung der Schulwege investiert. Diese Investition erfolgte unabhängig von den laufenden Bauvorhaben und zielte auf konkrete Problemstellen im gesamten Stadtgebiet ab.
Fokus auf sichere Schulwege
Eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen hat dazu beigetragen, die Schulumgebung für Schülerinnen und Schüler angenehmer und sicherer zu gestalten. Zu den wichtigsten Umgestaltungen gehören:
Roß-/Neuwaldstraße (Zentrum-Südost): Neubau einer Haltestelle, damit Kinder nicht mehr zwischen parkenden Autos die Straße überqueren müssen. Durch die kürzere Gehwegnase wurde die Überquerung sicherer gestaltet.
Johanna-Magdalena-Beyer-Straße (Plagwitz): Der Gehweg entlang der Gießerstraße wurde für mehr Sicherheit verbreitert – insbesondere, um Risiken durch Elterntaxis zu minimieren.
Zwickauer Straße/Dankwartstraße (Lößnig): Zwei Parkplätze wurden entfernt und die Asphaltfläche entsiegelt. Das verbessert die Sichtverhältnisse an der abknickenden Vorfahrtsstraße – zum Schutz von Fußgängern und Schülern.
August-Bebel-Straße (Neustadt-Neuschönefeld): In der Husemannstraße wurde ein verkehrsberuhigter Bereich eingerichtet, der für den Autoverkehr gesperrt ist.
Wilhelm-Wander-Straße und Schulze-Delitzsch-Straße: Auch hier gilt nun die neue Verkehrsregelung ohne Autoverkehr.
Ergänzende Maßnahmen im gesamten Stadtgebiet
Die Sicherheit der Schulwege wurde außerdem durch neue Markierungen, erweiterte Halteverbote sowie zusätzliche Beschilderungen an zahlreichen Kreuzungsbereichen verbessert. Um bestimmte Gefahrenpunkte zu entschärfen, kamen an sensiblen Stellen – etwa am Auensee, Pablo-Neruda-Platz, Förderzentrum Käthe-Kollwitz, in Gundorf, Großzschocher und an der Förderschule Rosenweg – neue Poller und Prallgeländer zum Einsatz.
Regelmäßige Anpassungen von Tempo 30
Dank Änderungen in der Straßenverkehrsordnung kann an stark frequentierten Schulwegen immer häufiger Tempo 30 eingeführt werden. Für die Meusdorfer Straße in Connewitz, an der Grundschule Portitz (Tauchaer Straße) und rund um die Schule am Barnet-Licht-Platz, einschließlich der Prager Straße, wurde das Tempolimit bereits abgesenkt.
Kooperation für mehr Sicherheit
Das Ziel, problematische Verkehrsstellen zu identifizieren und zu entschärfen, erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Akteuren: Schulkinder, Eltern, Lehrkräfte, die Polizeidirektion und die Messestadt-Verkehrswacht e.V. sind in die Prozesse eingebunden. Regelmäßige Vor-Ort-Termine ermöglichen es, die Verkehrssituation zu analysieren – besonders in den oft kritischen Morgenstunden.
Zusätzlich bringen Stadtbezirksbeiräte und Ortschaftsräte fortlaufend Hinweise und Verbesserungsvorschläge an die AG Schulwegsicherheit heran.
Weitere Informationen und Mitgestaltung
Wer sich informieren oder Hinweise geben möchte, findet aktuelle Informationen und Ansprechmöglichkeiten online.
Mehr Informationen zur Schulwegsicherheit in Leipzighttps://www.leipzig.de/aufpassen
Die Sicherung der Schulwege bleibt eine fortlaufende Aufgabe, der sich die Stadt Leipzig gemeinsam mit ihren Partnern engagiert widmet.
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