Leipzig stärkt jüdisches Leben 2026
Mit 95.000 Euro fördert die Stadt Projekte zum jüdischen Erbe, Kultur und gesellschaftlichen Dialog im Jubiläumsjahr des Landesverbands.
Im Vorfeld des 100. Jubiläums der Gründung des ersten Landesverbandes jüdischer Gemeinden ruft der Freistaat Sachsen zur Beteiligung am Themenjahr „Tacheles – üdisch. Sächsisch. Mentshlich.“ im Jahr 2026 auf. Das Jahr soll jüdisches Leben in Sachsen sichtbar machen, den gesellschaftlichen Dialog stärken und einen Beitrag zur Erinnerung und Verständigung leisten.
Projektförderungen: Vielfalt und Sichtbarkeit jüdischen Lebens
Die Stadt Leipzig fördert im Rahmen des Themenjahres Projekte mit insgesamt 95.000 Euro. Einzelne Vorhaben können eine maximale Förderung von bis zu 8.000 Euro erhalten. Der Förderzeitraum umfasst das gesamte Kalenderjahr 2026.
Bewerbung und Auswahlverfahren
Zur Einreichung berechtigt sind Kulturschaffende, Vereine, Initiativen, Bildungseinrichtungen und weitere Organisationen, sofern sie in Leipzig ansässig sind oder ihren Wirkungskreis dort haben. Die Auswahl erfolgt durch eine Fachjury aus Stadtpolitik, Verwaltung und Experten.
Hintergrund und Zielsetzung
Das Themenjahr steht unter dem Leitmotiv, jüdische Perspektiven in Sachsen zu stärken und sichtbar zu machen. Initiativen sowohl aus Leipzig als auch aus Dresden sind beteiligt. Koordiniert wird das Programm durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus.
Der feierliche Auftakt ist für den 14. Dezember 2025, das jüdische Lichterfest Chanukka, geplant.
Kontakt und organisatorischer Hintergrund
Verantwortlich für die Medieninformation sind das Dezernat Kultur, Referat Strategische Kulturpolitik & Stadt, sowie das Referat Kommunikation im Neuen Rathaus Leipzig. Interessierte erhalten über die genannten Kontaktmöglichkeiten weiterführende Auskünfte.
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