Leipzig verlängert vergünstigtes Deutschlandticket
Leipzig-Pass-Inhaber zahlen bis Ende 2026 deutlich weniger – Stadt setzt auf soziale Teilhabe und nachhaltige Mobilität
Die Stadt Leipzig setzt ein klares Zeichen für soziale Teilhabe: Auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten hält die Kommune am vergünstigten Deutschlandticket für Leipzig-Pass-Inhaberinnen und -Inhaber fest. Ein entsprechender Beschlussvorschlag der Stadtverwaltung wurde aktuell von Oberbürgermeister Burkhard Jung in der Dienstberatung bestätigt. Die finale Entscheidung trifft der Stadtrat voraussichtlich im November.
Vergünstigtes Deutschlandticket: Fortsetzung bis mindestens Ende 2026
Für Menschen mit geringem Einkommen bleibt die Entlastung beim Mobilitätsangebot bestehen. Bis Ende 2026 wird die Preisermäßigung weitergeführt: Betroffene zahlen weiterhin 20 Euro weniger pro Monat im Vergleich zum regulären Preis des Deutschlandtickets.
Ergänzende Mobilitätsangebote weiterhin gültig
Zusätzlich bleibt die Leipzig-Pass-Mobilcard im bisherigen Umfang erhalten. Sie gilt im gesamten Stadtgebiet und kann auch weiterhin parallel zum vergünstigten Deutschlandticket genutzt werden.
Soziales Engagement im Fokus
Dr. Martina Münch, Bürgermeisterin für Soziales, Gesundheit und Vielfalt, betont die Bedeutung des Angebots: „Mobilität eröffnet Chancen. Wer wenig Geld hat, soll trotzdem am Leben in unserer Stadt teilhaben können. Deshalb halten wir den Zuschuss zum Leipzig-Ticket stabil. Wir sorgen dafür, dass Menschen weiter günstig Bus und Bahn fahren. Unser Ziel bleibt klar: eine Stadt, die zusammenhält und Verantwortung trägt.“
Nächste Schritte
Der Vorschlag, das vergünstigte Deutschlandticket trotz angespanntem Haushalt weiterzuführen, wird dem Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt. Klar ist: Leipzig bekennt sich damit zu sozialer Verantwortung und nachhaltiger Mobilität für alle Bürgerinnen und Bürger.
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