Leipzig zeigt Solidarität mit Herzliya
Flaggenhissen und Gedenkveranstaltung erinnern an Terrorangriff und rufen zu Frieden im Nahostkonflikt auf

Am 7. Oktober 2025 setzt die Stadt Leipzig ein Zeichen der Solidarität: Am Rathaus wird die Flagge der israelischen Partnerstadt Herzliya gehisst. Dieser symbolische Akt erinnert an den Terrorangriff der radikalislamischen Hamas auf Israel, der sich am 7. Oktober 2023 ereignete und einen neuen Krieg im Nahen Osten entfachte.
Gedenken und Solidarität mit Israel
Leipzig gedenkt mit der Aktion nicht nur der Opfer des Angriffs, sondern richtet den Fokus auch auf die weiterhin angespannte Lage im Nahen Osten. Die Beziehungen zwischen Leipzig und Herzliya, die über die Städtepartnerschaft hinausgehen, werden dadurch sichtbar gestärkt.
Der Oberbürgermeister von Leipzig, Burkhard Jung, betont die Bedeutung des Erinnerns und des solidarischen Handelns in schwierigen Zeiten. In einer Mitteilung zitiert er seinen israelischen Amtskollegen Yariv Fisher, der anlässlich des jüdischen Neujahrsfestes schrieb: „Wir warten auf den Tag, an dem alle freigelassen werden und der Krieg beendet ist.“
Jung hebt in seiner Erklärung hervor: „Kaum zu ertragen war der brutale, mörderische Angriff der Hamas, heute vor genau zwei Jahren. Noch immer bangen Familien um ihre als Geiseln festgehaltenen Angehörigen. Unfassbar ist auch das Leid: Menschen sterben bei Angriffen oder aufgrund der katastrophalen Lebensumstände im Kriegsgebiet. Wir wollen den 7. Oktober nutzen, um Verzweiflung mit Hoffnung und Unterstützung zu begegnen.“
Engagement für Frieden
Oberbürgermeister Jung unterstreicht die anhaltende Unterstützung für die israelischen Partner: „Wir stehen fest an der Seite unserer israelischen Freunde und hoffen inständig auf Frieden sowie auf eine Beendigung des Leidens in Gaza.“
Im Rahmen des Gedenkens wird OBM Jung am 7. Oktober um 17 Uhr auch an der Veranstaltung der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft in der Nikolaikirche Leipzig teilnehmen und eine kurze Ansprache halten. Diese Veranstaltung bietet Raum für gemeinsames Innehalten und den Wunsch nach einem Ende der Gewalt im Nahen Osten.
Bedeutung für die Leipziger Stadtgesellschaft
Die Solidaritätsbekundung ist nicht nur ein politisches Signal, sondern auch ein Aufruf an die Leipziger Bevölkerung, Hass, Intoleranz und Gewalt entgegenzutreten und Hoffnung zu geben. Das Gedenken soll die Verbindung der Stadt Leipzig zu Israel stärken und ein Bewusstsein für die schwierige humanitäre Lage in der betroffenen Region schaffen.
Mit der Flaggenhissung und der Veranstaltung setzt Leipzig am 7. Oktober 2025 ein bewusstes Zeichen für Frieden, Erinnerung und internationale Verbundenheit.
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