Leipziger Stadthafen wird erstmals geflutet
Startschuss für neuen öffentlichen Ort: Flutung am 14. November und Bauarbeiten bis 2026
In dieser Woche steht der Leipziger Stadthafen vor einem bedeutenden Schritt: Erstmals wird das neue Hafenbecken mit Wasser gefüllt. Im Rahmen der alljährlichen Absenkung des Palmengartenwehres kann der Stadthafen so erstmals Teil des Leipziger Gewässerverbunds werden.
Flutung und Rückbau – Meilenstein erreicht
Die Flutung des Hafenbeckens erfolgt zeitgleich mit der planmäßigen Absenkung des Wasserspiegels im Palmengartenwehr und damit verbundenen Gewässern wie dem Elstermühlgraben. Das Sperrbauwerk am Elstermühlgraben, das bisher für die sichere Durchführung der Bauarbeiten erforderlich war, wird nun zurückgebaut. Die sogenannte Spundwand, die das Hafenbecken bislang trocken hielt, kann damit entfallen.
Mit dem Wiedereinstau des Wassers – geplant für den 14. November – wird sich das Becken zum ersten Mal langsam mit Wasser füllen.
Worte aus der Stadtverwaltung
Leipzigs Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal betont die Bedeutung dieses Schrittes: „Der Stadthafen Leipzig hat nunmehr einen wichtigen Meilenstein erreicht. Pünktlich – entsprechend dem Bauzeitenplan – wird er mit Wasser geflutet. Die Fertigstellung dieses einzigartigen öffentlichen Ortes rückt damit greifbar nah.“
Ausblick: Weitere Arbeiten und Fertigstellung
Nach der Flutung folgen weitere Bauarbeiten: Die Steganlagen werden eingebaut, Wege fertiggestellt und die Bepflanzung beginnt. Zeitgleich schreitet der Bau der Hochbauten durch den künftigen Betreiber voran.
Laut Zeitplan soll der Stadthafen im ersten Halbjahr 2026 vollständig fertiggestellt und an die Öffentlichkeit übergeben werden.
Die Entwicklung des Stadthafens bleibt spannend. Mit der bevorstehenden Flutung rückt Leipzig dem Ziel näher, einen neuen öffentlichen Raum für Freizeit, Erholung und urbane Lebensqualität zu schaffen.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.