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Neue Selbsthilfegruppe für HPV-Betroffene in Leipzig

Gesundheitsamt und Soziales fördern Austausch und Unterstützung gegen Scham und Belastung

Von Redaktion Leipzig

Für Menschen, die von einer Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV) betroffen sind, spielt der Zugang zu einem sicheren und unterstützenden Umfeld eine zentrale Rolle. Eine neue Initiative in Leipzig möchte deshalb eine Selbsthilfegruppe ins Leben rufen und bietet damit einen geschützten Raum für Erfahrungsaustausch und gegenseitige Stärkung.

HPV: Eine verbreitete, oft belastende Infektion

Humane Papillomviren zählen zu den am häufigsten durch intime Kontakte übertragenen Krankheitserregern. Neben ihrer bekannten Rolle bei der Entstehung verschiedener Krebsarten, führen HPV-Infektionen nicht selten zu erheblichen emotionalen Belastungen. Besonders Partnerschaften können durch die Diagnose und deren Folgen erheblich beeinträchtigt werden – betroffen ist dabei häufig die gesamte Lebensqualität.

Selbsthilfegruppe: Sicherer Raum für offene Gespräche

Um den Herausforderungen im Alltag sowie den emotionalen und sozialen Hürden rund um eine HPV-Infektion zu begegnen, setzen sich Betroffene für die Gründung einer Selbsthilfegruppe ein. Ziel ist es, einen Rahmen zu schaffen, in dem sich Mitglieder offen austauschen und gegenseitig stärken können.

Der Aufbau eines solchen Forums ist essentiell, denn viele erleben das Thema als mit Scham oder Unsicherheit behaftet. Ein vertrauensvoller Austausch kann dazu beitragen, die Lebensqualität zu verbessern und das Gefühl der Isolation zu überwinden.

Anmeldung und Kontakt

Wer Interesse an einem regelmäßigen Treff und dem Austausch mit anderen Betroffenen hat, kann sich an die Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle (SKIS) am Gesundheitsamt wenden. Sie steht als erste Anlaufstelle für Fragen rund um das neue Angebot bereit.

title="Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle (SKIS) am Gesundheitsamt Leipzig"

subtitle="Anmeldung zum neuen Selbsthilfetreff"

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Engagement des Dezernats Soziales, Gesundheit und Vielfalt

Die Initiative wird vom Dezernat Soziales, Gesundheit und Vielfalt der Stadt Leipzig unterstützt. Das Gesundheitsamt bekräftigt mit diesem Schritt sein Engagement für die Förderung von Gesundheit und sozialer Teilhabe in der Stadt.

Mit dem Angebot richtet sich die Stadt Leipzig gezielt an Menschen, die bislang wenige Möglichkeiten zum Austausch hatten, und setzt ein Zeichen für mehr Offenheit und Unterstützung im Umgang mit HPV.

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