Oper Leipzig sucht neue Leitung
Verfahren wird neu gestartet, Tobias Wolff bleibt bis 2026 im Amt, externe Unterstützung wird hinzugezogen
Das Auswahlverfahren zur Neubesetzung der Intendanz an der Oper Leipzig wird neu gestartet. Nach einer aktuellen Medieninformation der Oper kam die zuständige Auswahlkommission in ihrer jüngsten Sitzung zu dem Ergebnis, dass keine geeignete Persönlichkeit für die Leitung gefunden werden konnte. Daher wurde das Verfahren beendet und ein Neustart eingeleitet.
Hintergrund zum Auswahlverfahren
Bisherige Bemühungen, die Intendanz der Oper Leipzig neu zu besetzen, blieben ohne Erfolg. Die Stadt Leipzig plant nun, für das kommende Auswahlverfahren einen externen Fachdienstleister einzubinden, um die Suche nach einer passenden Führungskraft gezielter und mit professioneller Unterstützung durchzuführen.
Interimslösung für den Spielbetrieb
Um den reibungslosen Ablauf der kommenden Spielzeiten sowie die hohe Qualität des Opernbetriebs ab August 2026 zu gewährleisten, arbeitet die Verwaltungsdirektorin der Oper, Lydia Schubert, gemeinsam mit Generalmusikdirektor Ivan Repušić und den Spartenleitern eng mit Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke an einer interimistischen Lösung. Diese Übergangsregelung wird derzeit entwickelt und soll dem Stadtrat in der Juni-Sitzung zur Beschlussfassung vorgelegt werden.
Verantwortung der aktuellen Intendanz
Für die bevorstehende Spielzeit 2025/2026 liegt die Verantwortung weiterhin bei Tobias Wolff, dem noch amtierenden Intendanten. Wolff wird die Oper Leipzig offiziell zum 31. Juli 2026 verlassen und bis dahin die Geschäfte führen.
Ausblick und nächste Schritte
Die Entscheidung über die Interimsregelung sowie die Ausschreibung des neuen Auswahlverfahrens stehen in den nächsten Wochen an. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die Kontinuität und Exzellenz am Standort Oper Leipzig auch über den Sommer 2026 hinaus bestehen bleibt.
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