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Standesamt Urkundenstelle eine Woche geschlossen

Wegen hoher Antragszahlen keine spontanen Besuche vom 24. bis 28. November – Online-Service bleibt verfügbar

Von Redaktion Leipzig

In der kommenden Woche wird der Bereich Urkundenstelle der Abteilung Standesamt für den Publikumsverkehr mit kurzfristigen Anliegen vorübergehend nicht zugänglich sein. Die Schließwoche betrifft den Zeitraum von Montag, 24., bis Freitag, 28. November, und gilt insbesondere für Personen, die ohne Termin zum Beispiel einen Kirchenaustritt anzeigen oder spontan eine Urkunde beantragen möchten.

Welche Dienstleistungen sind betroffen?

  • Die Urkundenstelle ist für Besuche ohne vorherigen Termin geschlossen.
  • Spontane Kirchenaustritte und Urkundenanforderungen sind vor Ort nicht möglich.
  • Trotz der Einschränkungen bleibt der Betrieb in anderen Bereichen wie Eheschließungen, Geburten, Sterbefällen, Familienstandsklärungen sowie der Service für Bestatterinnen und Bestatter uneingeschränkt.

    Hintergrund der vorübergehenden Schließung

    Die Abteilung Standesamt reagiert mit der Schließwoche auf die weiterhin hohe Anzahl offener Anträge. Hintergrund sind weitreichende Änderungen im Personenstandsrecht, insbesondere durch das Selbstbestimmungsgesetz und das Namensrechtsänderungsgesetz.

    Durch die organisatorische Maßnahme möchte das Standesamt sicherstellen, dass die Bearbeitungszeiten für alle Anliegen angemessen bleiben und die hohe Nachfrage effizient verarbeitet werden kann.

    Alternative Online-Angebote während der Schließwoche

    Wer eine Urkunde benötigt, kann weiterhin den Online-Urkundenservice nutzen. Der Service unter amt24.sachsen.de steht während der gesamten Schließwoche zur Verfügung. Online angeforderte Urkunden werden innerhalb von 14 Arbeitstagen verschickt.

    Amt24 Sachsen: Urkundenservice onlinehttps://www.amt24.sachsen.de

    Wie beeinflusst die Schließwoche betroffene Bürgerinnen und Bürger?

    Für viele Bürgerinnen und Bürger bedeutet die temporäre Schließung, dass Anliegen im Bereich Urkundenstelle an andere Tage oder in das Online-Angebot verlegt werden müssen. Termine, Eheschließungen sowie alle anderen Dienstleistungen des Standesamts sind von der Maßnahme nicht betroffen.

    Die Abteilung Standesamt bittet um Verständnis für diese vorübergehende Einschränkung und empfiehlt, insbesondere für Urkundenanliegen auf die Online-Option auszuweichen. So können die Mitarbeitenden im Hintergrund effizient arbeiten – und auch künftig für kurze Bearbeitungszeiten sorgen.

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