DFNB nach Litauen zurück: Kommunalpolitischer Austausch und Besuch im Seimas
Delegation aus Deutschland berichtet von Gesprächen in Vilnius und Kaunas sowie dem Programm mit Bundeswehr und dem Empfang im litauischen Parlament.

Reise der Bürgermeister-Nationalmannschaft nach Litauen
Die Deutsche Fußballnationalmannschaft der Bürgermeister (DFNB) ist von einer mehrtägigen Reise nach Litauen zurückgekehrt. Im Mittelpunkt standen nach Angaben der Stadtverwaltung Thalheim/Erzgeb. der kommunalpolitische Austausch in Vilnius und Kaunas, Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Gesellschaft sowie ein Besuch der in Rukla stationierten Bundeswehr.
Empfangen wurde die Delegation in Vilnius unter anderem von der Vizebürgermeisterin Simona Bieliūnė. Zudem kam es zu einem Austausch mit Viktorija Čmilytė-Nielsen, Vorsitzende der Liberalen Bewegung Litauens und ehemalige Präsidentin des Seimas. Thema der Gespräche waren die deutsch-litauische Freundschaft, die kommunale Zusammenarbeit sowie die gemeinsame Verantwortung für Demokratie, Freiheit und ein starkes Europa.
Empfang im litauischen Parlament
Als besonders eindrucksvoll beschreibt die Mitteilung den Besuch im litauischen Parlament, dem Seimas. Dort wurde die Delegation der DFNB von den anwesenden Abgeordneten mit lang anhaltendem Applaus begrüßt. Nach Darstellung der Stadtverwaltung machte diese Geste die enge Verbundenheit zwischen Litauen und Deutschland sichtbar.
Besuch bei der Bundeswehr in Rukla
Ein Schwerpunkt der Reise war der Besuch der Bundeswehr in Rukla. Die Bürgermeister erhielten Einblicke in den Einsatz der Soldatinnen und Soldaten im Rahmen der NATO-Mission und nutzten die Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Vor dem Hintergrund des andauernden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine habe sich dabei die sicherheitspolitische Bedeutung des Einsatzes in Litauen besonders deutlich gezeigt.
Die Delegation zeigte sich laut Mitteilung tief beeindruckt vom Engagement der Soldatinnen und Soldaten. Deren Dienst an der NATO-Ostflanke trage dazu bei, Frieden, Freiheit und Sicherheit in Europa zu schützen.
Internationales Fußballturnier mit sieben Nationen
Ein weiterer Höhepunkt war ein internationales Fußballturnier mit Soldatinnen und Soldaten der sieben in der Kaserne Rukla vertretenen Nationen. Nach Angaben der Stadtverwaltung wurde dabei deutlich, wie Sport Menschen unterschiedlicher Herkunft verbinden und Begegnungen auf Augenhöhe ermöglichen kann. Fairplay, Respekt und Teamgeist hätten ebenso im Mittelpunkt gestanden wie der persönliche Austausch.
Bürgermeister Nico Dittmann zieht Bilanz
Bürgermeister Nico Dittmann erklärte: „Diese Reise wird uns allen lange in Erinnerung bleiben. Die Begegnungen mit den Soldatinnen und Soldaten, die Gespräche mit unseren litauischen Freunden und die gemeinsamen Erlebnisse haben uns tief bewegt. Gerade in einer Zeit, in der Krieg wieder zu den Realitäten Europas gehört, sind Frieden, Freiheit und Zusammenhalt keine Selbstverständlichkeiten. Umso wichtiger sind persönliche Begegnungen, gegenseitige Wertschätzung und das Bewusstsein, dass wir als Europäer und Partner füreinander einstehen. Der Fußball hat uns dabei einmal mehr gezeigt, dass er Menschen verbindet und Brücken baut, weit über den Sport hinaus.“
Hintergrund der Reise
Nach Angaben der Stadtverwaltung kam der Besuch in Litauen durch einen langjährigen persönlichen Kontakt zum Kommandanten des deutschen Einsatzkontingents in Rukla zustande, dessen Dienstzeit in Kürze endet. Für die DFNB war dies demnach ein besonderer Anlass, den Soldatinnen und Soldaten ihre Wertschätzung persönlich auszudrücken, sich für ihren Einsatz zu bedanken und den Austausch zwischen Kommunalpolitik, Bundeswehr und europäischen Partnern zu stärken.
Die DFNB dankte in der Mitteilung allen Gastgeberinnen und Gastgebern in Litauen, insbesondere der Vizebürgermeisterin von Vilnius, Simona Bieliūnė, sowie Viktorija Čmilytė-Nielsen für den offenen und vertrauensvollen Austausch. Ebenfalls hervorgehoben wurden die Deutsche Botschaft in Vilnius für die Begleitung der Reise sowie die Bundeswehr und die Soldatinnen und Soldaten in Rukla für ihre Gastfreundschaft und die Einblicke in ihren Dienst.
Die Reise unterstreiche den besonderen Auftrag der DFNB, Fußball als verbindendes Element zu nutzen, kommunale Freundschaften zu stärken und den internationalen Dialog auch über den Sport hinaus zu fördern, heißt es abschließend in der Mitteilung.
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